Dr. Vijayakar 2012 in Regensburg

Was ist "Predictive Homoeopathy"?

"Predictive" heißt auf Deutsch: "Vorhersagbar". Dr. Prafull Vijayakar, der diese Weiterentwicklung so genannt hat, geht davon aus, dass Homöopathie wie Mathematik ist. Wenn ich den Patienten richtig verstanden habe und die Symptome der verschiedenen Arzneimittel ausführlich studiert habe, so sollte es gelingen, das richtige homöopathische Heilmittel für einen Patienten zu finden, da sich beides decken muss.

Auch für die Beurteilung, ob das Mittel richtig ausgesucht ist, gibt uns Dr. Vijayakar viele Hinweise.

Dr. Vijayakar nutzt das Wissen der modernen Wissenschaften, wie insbesondere der Genetik, der Embryologie, der Physiologie und der Biochemie und kombiniert es mit dem Wissen der Homöopathie.

Dr. Vijayakar ist in Indien sehr bekannt. Er hat eine große Praxis in Mumbai und behandelt seit einigen Jahren in großen Camps über ganz Indien verteilt kostenlos behinderte und schwer kranke Kinder aus der armen Bevölkerung. Häufig kommen über 1000 Patienten an einem Wochenende zu solch einem Camp.

Das Ziel ist natürlich, von den großen Erfahrungen von Dr. Vijayakar zu lernen und sie in Deutschland erfolgreich umzusetzen. Da ich nach den ersten Jahren der Umsetzung den erfolgreichen Einfluss in meiner Praxis wahrnehme, ist es mir ein Anliegen, PH auch in Deutschland zu verbreiten.

Weitere Informationen zu PH gibt es auf der deutschen Homepage hier.

 

Dr. Samuel Hahnemann

Informationen über die Homöopathie für meine Patienten


Die Homöopathie ist eine Heilweise, die von dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843)
entdeckt und begründet wurde. Sie beruht auf dem Prinzip:

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt (simila similibus curentur).

Da es kaum eine Behandlungsweise gibt, die so sehr auf die Zusammenarbeit von Patient und Behandler angewiesen ist wie die Klassische Homöopathie, sind einige grundsätzliche Informationen für Sie notwendig.

 

WAS WILL DIE KLASSISCHE HOMÖOPATHIE ERREICHEN?



Das Ziel ist Heilung.
Wie diese zu erfolgen hat, beschreibt S. Hahnemann in seinem "Organon der Heilkunst" so:
"Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte und dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen."

Ein gesunder Mensch ist in der Lage, viele Einwirkungen von außen (z.B. Infektionskrankheiten, Verletzungen, schockierende Nachrichten usw.) in der Regel ohne fremde Hilfe zu überwinden. Der Organismus setzt sich mit diesen Einwirkungen in Form von Abwehrmaßnahmen wie Fieber, Hautausschlag, Durchfall usw. auseinander. Selbst die "krankhaftesten" und unangenehmsten Zeichen und Symptome sind daher im Grunde nichts anderes, als der Versuch des Organismus, sich selbst zu helfen.
Oft werden solche Reaktionen als eigentliche Krankheiten mißverstanden und mit medizinischen Mitteln gehemmt oder unterdrückt. Der Patient hat dann zwar kein Fieber mehr, der Durchfall oder Hautausschlag ist beseitigt, aber die Verteidigungsmaßnahme des Körpers wurde dabei unterdrückt und der Abwehrmechanismus geschwächt.

Komplikationen sind nicht selten die Folge: da die Ursachen der Krankheit nicht beseitigt, sondern lediglich einzelne Reaktionen des Abwehrmechanismus blockiert wurden, muß sich der Abwehrmechanismus eine neue schwache Stelle suchen. Es geschieht nicht selten, daß z.B. nach dem Unterdrücken eines Hautausschlages massive Krankheiten innerer Organe, Asthmaanfälle oder ähnliches auftreten.

 

Ganz anders arbeitet die Klassische Homöopathie:


Hier werden die Symptome als Zeichen und Hinweise für die Arbeit des Abwehrsystems verstanden. Diese darf nicht unterdrückt, sondern muß gezielt verstärkt werden, damit dadurch die Krankheitsursache beseitigt und die Gesundheit wiederhergestellt wird.

In Wirklichkeit ist eine tief im Menschen wirkende Kraft aus der Harmonie und Ordnung geraten, was ihn dann krank macht.
Hahnemann nennt sie die "Lebenskraft". Sie ist nichts Materielles, sondern als "dynamisch, energetisch, geistartig" zu verstehen (zum Vergleich: Der elektrische Strom ist auch nichts Materielles und dennoch eine Wirk-Kraft!).  Die Lebenskraft gibt dem materiellen Teil unseres Organismus, der aus Atomen, Molekülen, Zellen, Zellverbänden, Organen usw. besteht, überhaupt erst das Leben (mit dem Tod verschwindet sie), erhält und steuert alle Lebensvorgänge und sagt allen Bausteinen dieses Organismus, was sie sozusagen zu tun und zu lassen haben. So bringt die Lebenskraft Harmonie und Ordnung in den Organismus.

Wenn nun irgendwo Krankheitserscheinungen auftreten, dann ist das ein Zeichen dafür, daß diese Lebenskraft aus der Harmonie geraten ist. Erst unter diesen Bedingungen können z.B. Bakterien oder Viren angreifen.
Die Aufgabe eines echten Heilers  kann also nur darin bestehen, durch geeignete Arzneien wieder Ordnung und Harmonie im Bereich der Lebenskraft herzustellen. Damit kommen wir zu der entscheidenden Frage:

 

WIE WÄHLT DER HOMÖOPATH DAS JEWEILS PASSENDE MITTEL AUS ?



Im Unterschied zur Schulmedizin, bei der bestimmte Beschwerden und Symptome zu einem Krankheitsnamen zusammengefaßt und aufgrund dieses Krankheitsnamens die in Betracht kommenden Arzneien verordnet werden, sieht der Homöopath den Menschen in seiner Ganzheit und Individualität.
Das heißt: Für die Wahl des Mittels sind nicht nur die körperlichen Beschwerden des Patienten wichtig, sondern auch seine Charaktereigenschaften, seine Lebensumstände und seine geistige Haltung.

Die verschiedenen Wirkungen der homöopathischen Arzneien sind durch Arzneimittelversuche mit freiwilligen, gesunden Menschen erforscht worden:
Das Mittel wurde den Versuchspersonen in ganz geringen Mengen immer wieder verabreicht, bis Symptome (= Zeichen der Arbeit des Abwehrsystems) auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene auftraten. Die Fülle der Symptome wurde mit großer Genauigkeit in Protokollen festgehalten und später zu Arzneimittelbildern zusammengefaßt. Die Kunst des Homöopathen besteht nun darin, diejenige Arznei zu finden, deren Arzneimittelbild mit dem gesamten Zustand des Patienten die höchstmögliche Ähnlichkeit aufweist. Bei Beschwerden ohne charakteristische individuelle Symptome ist es sehr schwierig, das passende Mittel zu finden. Bei zahlreichen Arzneimittelprüfungen trat z.B. unter anderem das Symptom "Kopfschmerz" auf. Jeder Kopfschmerz hat jedoch seine eigene Charakteristik. Er kann in der Stirn, in der rechten oder linken Schläfe oder im Hinterkopf sitzen. Er kann immer zu bestimmten Zeiten auftreten und z.B. als stechend, bohrend, drückend, ziehend oder hämmernd empfunden werden.
Vielleicht gibt es eine Ursache, z.B. einen Sturz, einen Schnupfen, einen großen Kummer. Vielerlei kann den Kopfschmerz beeinflussen, z.B. warme oder kalte Kompressen, Essen, Licht, Bewegung und vieles mehr.
Aus der Vielzahl der kombinierbaren Möglichkeiten ergeben sich ganz unterschiedliche Mittel. Erst die Symptome auf der geistig-seelischen Ebene bringen u.U. den entscheidenden  Hinweis, welches  Mittel im konkreten Fall die größte Ähnlichkeit zum gesamten Symptombild des Patienten hat.

Sie selber können sehr zur richtigen Mittelfindung  beitragen, wenn Sie in aller Offenheit Ihre Symptome mitteilen, seien sie auch noch so eigenartig, seltsam oder ungewöhnlich. Dabei kann es völlig gleichgültig sein, ob diese "Symptome" vor 30 Jahren bestanden oder erst seit kurzer Zeit existieren.

Wichtig sind Vertrauen und Offenheit. Ohne diese Voraussetzungen ist eine erfolgreiche Therapie nicht möglich. Die  Schweigepflicht des Heilpraktikers garantiert Ihnen in jedem Fall Geheimhaltung, auch den Angehörigen gegenüber.


HINWEISE ZUR BEACHTUNG WÄHREND EINER HOMÖOPATHISCHEN BEHANDLUNG

Bei einer klassisch-homöopathischen Behandlung wird  jeweils nur ein  Arzneimittel eingesetzt.

Beobachten Sie sich selbst und die Erscheinungen und Veränderungen, die an Ihnen zu bemerken sind. Hierzu zählen nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch Stimmungen, Gefühle, Eigenarten körperlicher und seelischer Art sowie die  Leistungsfähigkeit (Energie)  und das Allgemeinbefinden.
Günstig ist es, Dinge, die Ihnen noch einfallen, oder Veränderungen, die sich ergeben, kurz zu notieren, um sie mir beim nächsten Gespräch mitteilen zu können. Beim Auftreten stärkerer Verschlechterungen Ihres Zustandes benachrichtigen Sie mich bitte sofort - unabhängig vom sonst vereinbarten Termin.
Wenn andere behandlungsbedürftige Beschwerden auftreten, rufen Sie bitte auch an!
 

 


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